Buchtipp: Afrikas letzte Wildnis - Namibias Skelettküste

Afrika-Bildband: Die Wüste lebt!

Namibias Skelettküste gilt als lebensfeindlich. Ihre wilde Einsamkeit zeigen die intensiven Fotos von Thorsten Milse.

 

Afrika Bildband
Foto: Frederking & Thaler

Berge aus Sand auf der einen, weites Meer auf der anderen Seite – an Namibias 600 Kilometer langer Skelettküste möchte man nicht stranden. Und doch gibt es lebensstiftendes Wasser, haben hier Tiere wie Wüstenelefant und Schabrackenschakal ihre Heimat. Gewaltige Trockenflüsse führen bei sintflutartigem Regen im Landesinneren Wassermassen zum Atlantik; plötzlich ergrünen die weit ausgewaschenen Flusstäler. Der Naturfotograf Thorsten Milse hat diesem Kern des Lebens nachgespürt und faszinierende Bilder mitgebracht von den trockengefallenen Flüssen, von Wüstengiraffe und Nashorn und von den erstarrten Wellen der Sanddünen.

Ein strahlendes Licht liegt über Namibias karger Landschaft, und dieses Licht lässt auch die Fotos leuchten. Für einen Bildband handlich und mit genau der richtigen Dosis Information zu den Themen Küste, Trockenflüsse und Namib-Wüste, zeichnet das Buch ein hervorragendes Porträt von der wilden, einsamen Schönheit Namibias.

Die Daten zum Buch:
Afrikas letzte Wildnis – Namibias
Skelettküste
Thorsten Milse
176 Seiten
Frederking & Thaler
39,90 Euro

Fotostrecke: Afrika - Die Magie des Sambesi

4 Bilder
Afrika - Die Magie des Sambesi Foto: Lorenz A. Fischer
Afrika - Die Magie des Sambesi Foto: Lorenz A. Fischer
Afrika - Die Magie des Sambesi Foto: Lorenz A. Fischer
15.03.2011
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