Rucksäcke im Test

Testbericht: Osprey Poco AG Premium

Kindertrage-Osprey-Poco-AG-Premium
Foto: Osprey
Die Neuauflage der Osprey Poco Premium-Kindertrage überzeugte im Test 2016 mit hervorragendem Tragekomfort und vielen nützlichen Features.

Was uns gefällt

  • üppig ausgestattet
  • sehr gutes Tragesystem
  • viele Staufächer

Was uns nicht gefällt

  • Kindergurte und Sitzplatz fallen klein aus
  • hoher Preis

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Wie der Zusatz "Premium" schon andeutet, ist die Osprey Poco AG Premium so etwas wie der Porsche unter den Kindertragen. Das zeigt sich nicht nur am saftigen Preis von 350 Euro, sondern auch in der bombensicheren, bequemen Sitzschale und dem ausgezeichneten AntiGravity-3D-Tragesystem (bekannt aus den Osprey-Wanderrucksäcken, bspw. Osprey Atmos 50 AG). Die Osprey Poco AG Premium ist überall weich gepolstert, und es fehlt nahezu an nichts: Sogar ein integriertes Sonnendach/Regenverdeck und ein abnehmbarer 11-Liter-Tagesrucksack sind mit an Bord. Bei schwerer Last (Trage: max. 22 kg, Kind: max. 18 kg) hilft dem Träger der beidseitig verlängerbare Hüftgurt. Insgesamt bietet die Osprey-Kindertrage eine sehr gute Lastkontrolle.

Die Osprey Poco AG Premium kann trotz ihrer stattlichen Größe recht einfach zusammengefaltet und platzsparend im Auto oder im Schrank verstaut werden. Der Einstieg fürs Kind ist dagegen nicht ganz so leicht, da das Cockpit recht eng bemessen ist und sich die Kraxe - im Vergleich zu anderen Modellen - seitlich nicht öffnen lässt. Besonders im Winter, wenn das Kind dick eingepackt ist und bei größeren Kindern kann das Einsteigen daher Probleme bereiten. Sitzt das Kind aber mal drin, machen Ausflüge mit der Osprey-Kraxe richtig viel Spaß!




Technische Daten des Osprey Poco AG Premium

Preis: 350 Euro
Gewicht: 3770 g
Sonstiges : Abnehmbarer 11 L Tagesrucksack; Spiegel, Trinkblasenfach, Sonnendach, Regenhülle inklusive, Maximale Zuladung: 22 kg (Kind und Gepäck), TÜV-geprüft.

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08.03.2016