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Zeckenalarm: Milde Winter lassen die Blutsauger früher aktiv werden
Zudem steigt die Zahl der mit Borrelien befallenen Tiere und damit auch die Gefahr der Infektion durch einen Biss.
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Zecken werden in Deutschland immer früher aktiv – mitunter sogar während der Wintermonate. Grund ist das milde Wetter.
Zecken fallen bei weniger als sieben Grad in Winterstarre. Ist es wärmer, können sie laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (DSW) auch für kurze Zeiträume erwachen, so dass grundsätzlich bei Temperaturen über sieben Grad das Risiko eines Zeckenbisses besteht.
Zudem steige die Anzahl der Tiere, wenn harte Fröste ausbleiben.
Mittlerweile trägt der DSW zufolge jede dritte Zecke Borrelien. Vor der ebenfalls durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) schützt eine Impfung, Borreliose kann man nur durch Maßnahmen wie lange Kleidung, Vermeiden von Gebüsch und hohem Gras sowie sorgfältiges Absuchen des Körpers vorbeugen.


