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Widerstand gegen Straße um Kailash
30.11.2003
Berlin goes Tibet
Chinas umstrittene Tibetpolitik führt international zu einem verstärkten Engagement für Naturschutz und Menschenrechte in Tibet. So stellt in Berlin der Verein »Tibet Baum Projekt« bis Ende Oktober erstmals seine Arbeit in einer Ausstellung vor. Sie dokumentiert die Eingriffe in das Ökosystem im tibetischen Hochland und die Versuche, durch Schutzmaßnahmen und Wiederaufforstung der Zerstörung entgegenzuwirken. Ort des Geschehens: die Globetrotter Ausrüstung-Filiale in Berlin-Steglitz, Schloßstraße 78-82 (im Kreisel). Abschließende Veranstaltung wird am 31. Oktober ein Gesprächs- und Diaabend mit Abenteurer Bruno Baumann zum Thema »Tibet und Kailash« sein. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen am Kailash, dem heiligen Berg der Tibeter, erfährt dieser Abend eine besondere Bedeutung: Chinesische Behörden haben jüngst mit Vorbereitungsarbeiten zum geplanten Straßenbau um den Kailash begonnen. Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz fordern mit einer Postkartenaktion, dass der Kailash zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben wird. Der Abend mit Bruno Baumann kostet 5 Euro, Anmeldung:030/8508920.
30.11.2003
© Outdoor Ausgabe 11/2003
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