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Wanderer aufgepasst: Wintereinbruch in den Bergen
Eine Kaltfront hat Ende August 2010 die ersten kräftigen Schneefälle in den Nordalpen gebracht.
Stellenweise hat es bis auf 1500 m herunter geschneit. Davon sind auch beliebte Bergziele in den bayerischen Alpen wie zum Beispiel Zugspitze, Watzmann und Heilbronner Weg betroffen. Der Deutsche Alpenverein rät dazu, dies in der Tourenplanung zu berücksichtigen.
In Höhenlagen um 2000 m fielen bis zu 20 cm Schnee, auf der Zugspitze sogar 60 cm. Schnee fiel auch am Alpenhauptkamm. Zwischen Silvretta und den Hohen Tauern wurden bis zu 40 cm gemessen. Ungewöhnlich ist ein solcher Kälteeinbruch für Anfang September nicht. Erfahrungsgemäß taut der Schnee wieder ab – an sonnseitigen Hängen schneller, an schattseitigen Hängen langsamer. Für Bergsteiger und Bergwanderer bedeutet dies, dass die Tourenmöglichkeiten in den nächsten Tagen eingeschränkt sind; ab 2000 m Höhe ist mit Schnee zu rechnen.
Rutschfestes Schuhwerk und warme Kleidung sind dort unabdingbar; steile Passagen sind mit großer Vorsicht zu begehen. Generell sollten sich nur erfahrene und gut ausgerüstete Bergsteiger in verschneites Gelände wagen. Für alle anderen dürfte es sinnvoll sein, auf niedriger gelegene Ziele auszuweichen und sonnseitige Wege zu bevorzugen. Die bayerischen Alpen bieten hier üppige Möglichkeiten.
Weitere Infos: www.alpine-auskunft.de oder www.alpenverein.de

