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Verbesserte Qualität der Badegewässer in der EU
18.06.2009 von Europäische Umweltagentur (EEA)
Aus dem jährlichen Bericht über die Qualität der Badegewässer geht hervor, dass die überwiegende Mehrzahl der Badeorte den Hygienestandards entsprachen.

- Gute Nachrichten für Badefreunde: Europäische Gewässer erfüllen größtenteils die EU-Standards.
Foto: © Martin Ostheimer / Pixelio
Dies teilte die Europäische Kommission und die Europäische Umweltagentur mit. Aus dem Bericht geht hervor, dass 2008 etwa 96 Prozent der Badegewässer an der Küste und 92 Prozent der Badegewässer in Flüssen und Seen den Mindestanforderungen gerecht wurden. Hierzu erklärte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas: "Gute Badegewässerqualität ist eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlergehen der europäische Bürger und für die Umwelt - und dies gilt auch für alle anderen Gewässer. Ich freue mich festzustellen, dass sich die Qualität aller Badegewässer in der EU verbessert."
Frau Prof. Jacqueline McGlade, Leiterin der Europäischen Umweltagentur, ergänzte: "Mit Informationsquellen wie dem jetzigen Bericht und unseren Internet-Suchfunktionen können die Bürger nicht nur die Qualität der Badegewässer in ihrer Gemeinde oder an ihrem Ferienziel feststellen, sondern auch selbst stärker in den Schutz ihrer Umwelt einbezogen werden." Dieses Jahr wurde der Bericht von der Europäischen Umweltagentur EEA erstellt, die auf ihrer Website auch Karten und Tabellen mit genauen Daten zu den einzelnen Badegewässern veröffentlicht.
2008 wurden 75 Badeorte mehr als im Vorjahr überwacht. Von den 21.400 EU-weit überwachten Gebieten lagen zwei Drittel an der Küste und der Rest an Flüssen und Seen. Die größte Zahl der Küstengewässer befindet sich in Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien und Dänemark; in Frankreich und Deutschland liegen die meisten Binnen-Badegewässer.
Seit 1990 hat sich die Qualität der Badegewässer insgesamt deutlich verbessert. Zwischen 1990 und 2008 ist die Zahl der Badegewässer, bei denen die verbindlichen Werte (Mindestqualitätsanforderungen) eingehalten sind, von 80 Prozent auf 96 Prozent (Küstengewässer) bzw. von 52 Prozent auf 92 Prozent Binnengewässer) gestiegen. Zwischen 2007 bis 2008 hat sich die Einhaltung der Werte sowohl bei Binnen- als auch bei Küstengewässern um weitere 1,1 bzw. 3,3 Prozentpunkte verbessert. Als Badegewässer gelten Gebiete, in denen das Baden ausdrücklich erlaubt ist oder in denen traditionell viele Menschen baden, ohne dass dies verboten ist.
Zur Feststellung der Qualität werden Badegewässer anhand einer Reihe von physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Parametern getestet, für die in der Badegewässer-Richtlinie verbindliche Werte vorgeschrieben sind.
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18.06.2009
© Outdoor
Autor: Europäische Umweltagentur (EEA)
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