Und Nepal? - Ein Statusbericht

Matthias Baumann in Nepal
Foto: Matthias Baumann
Im Frühjahr 2015 bebte in Nepal die Erde. Besonders betroffen waren die Gebiete Langtang und Manaslu, 80 km nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Welche Treks wieder begehbar sind und wo Sie spenden können, sehen Sie hier.

Soll man nun wieder nach Nepal reisen und dort auf Trekkingtour gehen? "Mein Herz sagt: ja", meint der Tübinger Unfallchirurg Matthias Baumann, Bergsteiger und im Mai 2015 einer der ersten Helfer vor Ort. "Wenn die Touristen ausbleiben, ist das die zweite Katastrophe."

Mittlerweile sind die Wanderrouten in der Helambu-Langtang-Region
und der Manaslu-Trek wieder geöffnet - und damit alle Einschränkungen auf den Trekkingtouren des Himalaja-Staats beseitigt. Die Helambu-Langtang-Region, die von Kathmandu ohne Inlandsflug erreichbar ist, hatte es vor gut einem Jahr besonders verheerend getroffen. Derzeit ensteht dort laut Reiseveranstalter Hauser Exkursionen ein neuer Einsteiger-Trek namens "Climate Trail", dessen komfortable Lodge-Unterkünfte spätestens in zwei Jahren fertig sein sollen.

Hauser Exkursionen bietet außerdem die Annapurna-Runde, Treks im Mustang und die Route zum Everest-Basecamp schon seit Herbst 2015 wieder an. Auch das Auswärtige Amt warnt nicht mehr vor Nepalreisen.

Spenden für Erdbebenopfer, Schulen etc.:

Mehr über Matthias Baumann und die Situation in Nepal im Video:




Hintergrund: Das schwerste Erdbeben in der Himalaya-Region seit knapp 100 Jahren hat Tausenden Menschen das Leben gekostet - und auch am Mount Everest starben zahlreiche Menschen, als eine gewaltige Staublawine über das Mount Everest-Basislager fegte. Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch hatte dazu ein Video online gestellt:




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