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Hoch zu Ross
In der Mongolei entdecken immer mehr Europäer das Glück auf dem rücken der Pferde.
Die untergehende Sonne schickt ihre letzten Strahlen über die Ebene. Für einen Moment leuchtet eine Gruppe von Rundzelten auf, die traditionelle Behausung der Nomaden. Vor den Jurten grast eine Hand voll kleiner, zäher Pferde. Nur drei bunte Zelte aus Kunstfaser stören dieses Bild, das aus einer längst vergangenen Zeit stammen könnte und doch ein Teil der Realität des 21. Jahrhunderts darstellt. Satteltaschen mit Regenhaut liegen neben den Zelten. Denn inzwischen reiten nicht mehr nur Einheimische durch die Mongolei. Auch Europäer entdecken dieses Land, das aus nichts als Gras und Himmel zu bestehen scheint, im Hintergrund Berge, die Kronen aus Schnee tragen. Wind streift über die Steppe und wispert in den langen Grashalmen. Hier reiten ist ein Traum, am besten auf einem mongolischen Pferd.
Mehr Pferde als Menschen
Dschingis Khan, legendärer Fürst und Krieger, startete im 13. Jahrhundert seine
Eroberungszüge. Ohne die schnellen, wendigen Pferde wäre den Mongolen das kaum gelungen. Und die Liebe zu ihren Tieren ist ungebrochen: In der Mongolei, dem am dünnsten besiedelten Staat der Welt, leben immer noch mehr Pferde als Menschen.
Reisen in der Mongolei
Bei www.mongolei.de finden sich viele Links und Infos; außerdem eine Liste von Tourenanbietern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Pferdetreks bietet zum Beispiel www.nomadstours.com, Tel. 0 09 76/ 11/32 81 46. Allgemeinere Reiseinformationen bei www.mongolei.org Tel. 0 09 76/
2 28/6 20 38 94.


