Zelte im Test 2015 - jetzt in outdoor 07/2015


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Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

 

Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

 

Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

 

Zelte im Test 2015
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Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka
Zwölf Zelte hat sich unsere Testcrew für den outdoor-Test 2015 ausgesucht. Es sind klassische Trekkingzelte mit einem Gewicht unter 3 Kilo. Ob bei Sturm, Regen oder trockener Hitze, auf Sumpf oder Steinboden errichtet - diese Zelte sollen mit jedem Gelände, jedem Wetter klarkommen.

Schließlich kaufen sich die meisten Outdoorer nur ein Zelt - für alle Einsätze. Das zeigt zumindest die aktuelle Leserumfrage von outdoor. Sie zeigte auch, dass ein niedriges Gewicht das wichtigste Kriterium beim Zelt darstellt. Deshalb kommen für den Vergleich nur solche in Frage, die maximal drei Kilo schwer sind. Die leichtesten Trekkingzelte im Test 2015 wiegen sogar nur die Hälfte: das Marmot Amp 2P und das Nordisk Halland 2 LW, mit jeweils 1,45 und 1,55 Kilogramm.

Welche Zelte wir sonst noch auf Standfestigkeit, Nässeschutz und Komfort geprüft haben, sehen Sie in der Fotostrecke oben. Weitere Infos zum aufwändigen Testprozedere gibt es hier:

1 - Zelte wiegen & Lieferumfang

Zuerst prüfen die Tester den Lieferumfang der Zelte sowie die Qualität von Heringen und der Anleitung. Anschließend werden alle Zelte auf einer professionellen Digitalwaage gewogen - und zwar mit Packsäcken, Reparaturhülse und den zum Aufbau nötigen Heringen.

 

Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

2 - Nässe-Prüfung der Zelte

Für die Prüfung der Regendichtigkeit stellt outdoor alle Zelte unter eine Beregnungsanlage, die über 4000 Liter Wasser auf jedes Zelt prasseln lässt, was einem zehnstündigen Wolkenbruch entspricht. Dabei achten die outdoor-Tester auch auf vom Boden aufspritzendes Wasser, das bei Zelten mit hochgezogenem Außenzelt zu Wassereinbruch führen kann. Auch prüfen die Tester, ob es bei geöffnetem Außenzelteingang auf und in das Innenzelt tropfen kann.

Anschließend wird die Bodendichtigkeit überprüft: mittels Soutertester, einer Art Manometer, das bis zu einem Bar (= 10000 mm Wassersäule) Wasserdruck auf die Bodenwanne presst. Ein guter Boden sollte 5000 Millimeter aushalten. Wird er bei weniger undicht, führt das zu Abzug in der Wetterschutz-Wertung (im Test 2015 beim Zelt von Marmot, das bei 2000 mm leckte).

 

Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

3 - Zelte vermessen

Um das Platzangebot der Zelte zu ermitteln, vermessen die Testredakteure die Bodenflächen von Apsis und Innenzelt. Diese Werte stehen auf den Grundrissskizzen in den Testbriefen. Zusätzlich wird der im Innenzelt nutzbare Raum sowie die Liegelänge ermittelt - in 25 Zentimeter Höhe (so hoch ist ein Sommerschlafsack). Diese Werte stehen in den Testbriefen (im Heft und später auch in den Einzel-Testberichten online) – ebenso wie die Höhe des Innenzelts und der Eingänge. Gemessen wird mit einem Laser-Distanz-o-Meter von Leica.

4 - Handling-Check der Zelte

Wie gut laufen die Zipper, wie leicht lassen sich die Zelte aufbauen? Das prüfen die Tester während des dreitägigen Praxistests.

 

Zelte im Test 2015
Foto: Boris Gnielka

5 - Sturmprüfung der Zelte

Die Windstabilität der Zelte testet outdoor mit Hilfe einer Windmaschine der Firma Oase. Sie drückt mit bis zu 200 km/h auf die Zelte. Ein gutes Zelt muss bei 70 km/h noch stehen, ein sehr gutes mindestens 100 km/h aushalten. Gemessen werden die Schmal- und Längsseiten.

 

outdoor Heft 07/15

Wie sich die einzelnen Zelte im Test 2015 geschlagen haben, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe 07/2015 - jetzt am Kiosk, u.a. auch mit diesen Themen:

  • Sonnenbrillen: Die richtigen für Outdoorer
  • Kanu-Spaß: Warum Sie mal paddeln sollten
  • Schweden: Mit Genuss unterwegs auf dem Högakusten-Trek
  • Matterhorn: Panoramatouren am Berg der Berge
  • Einsam & schön: Wandern im Thüringer Wald

Unsere Experten geben Tipps zum Zeltkauf:

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