Vieles wird teurer - jetzt Ausrüstung kaufen

Foto: Hersteller Adventskalender 2014 - Preise
Die anhaltende Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar wird die Verbraucherpreise steigern - auch im Outdoor-Bereich. Es kann sich also lohnen, die eigene Ausrüstung zum Saisonende noch einmal aufzustocken.

Die anhaltende Euroschwäche gegenüber dem Dollar mag Deutschland Exportvorteile bringen - Outdoor-Sportler hierzulande könnten sich jedoch bald über Preissteigerungen beim Ausrüstungskauf ärgern. Denn die meisten Hersteller kaufen ihre Materialien in US-Dollar ein, auch bei einem deutschen Unternehmen wie Vaude sind es etwa 90 Prozent.

Dass ein 25-prozentiger Kursverlust des Euro innerhalb eines einzigen Jahres sich da auch auf den Verkaufspreis im Laden niederschlägt, liegt auf der Hand. Viele namhafte Outdoor-Firmen bestätigen das. Daneben beschäftigt einige Hersteller auch noch das Thema Lohnerhöhungen in Fertigungsländern.

Gut zu wissen: Bis zum Jahresende sollen die Preise stabil bleiben, mit der Teuerungswelle ist erst in der Sommersaison 2016 zu rechnen. (Das
gilt übrigens auch für viele andere Konsumgüter). Denn die Geschäfte zwischen Herstellern, Zulieferern und Rohstoffproduzenten beginnen lange, bevor die Ware in den Handel kommt. Also kann es sich durchaus lohnen, Garderobe und Equipment am Saisonende noch einmal aufzustocken.

27.10.2015
Autor: Redaktion
© outdoor
Ausgabe 07/2015