Jetzt in der Mai-Ausgabe: Wanderrucksack-Test, Skandinavien-Special & Family-Guide

Foto: Lars Schneider Test: Wanderucksäcke

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Wanderrucksäcke mit Abstandsnetz versprechen eine Top-Belüftung und angenehmen Tragekomfort. Unser Test-Team hat sich Daypacks mit 25-40 Liter Volumen angeschaut und auf Herz und Nieren getestet. Außerdem im Heft: Island, Südtirol und einsame Pfade im Schwarzwald ...

Der Wanderrucksacktest 2017 unter der Lupe:

1. Volumenkontrolle
Zum Teil benutzen die Hersteller unterschiedliche, nicht vergleichbare Messverfahren zur Bestimmung des Rucksackvolumens. Aus diesem Grund misst outdoor das Fassungsvermögen jedes getesteten Rucksacks mit Hilfe von Volumensäcken.

2. Wiegeprobe
Alle Testrucksäcke werden ohne Regenhülle gewogen. Weil größere Rucksäcke in der Regel schwerer sind als kleine, bewertet outdoor das Gewicht grundsätzlich in Abhängigkeit vom Volumen.

3. Trageprüfung
Das Trageverhalten ermittelt die outdoor-Testcrew bei Tageswanderungen. Jeder Rucksack wird mit dem gleichen Gewicht beladen: Schwere Gegenstände wie die volle Trinkblase und die Vesperbox kommen direkt an den Rücken, leichtere Sachen (Wärme- und Regenjacke) davor - das stabilisiert die Beladung. Wenn möglich wird ein Tragesystem genau an den Träger angepasst. Die Tester bewerten nicht nur den Komfort, sondern auch die Lastübertragung. Im Idealfall wird das Gewicht gleichmäßig auf den Beckenkamm, den Rücken und – zu einem kleinen Teil – auf die Schultern verteilt. Der Wert, den outdoor als ideale Beladung angibt, zeigt, bis zu welcher Beladung das einem Wanderrucksack gelingt. Tagesrucksäcke müssen nicht mehr als 6 bis 8 Kilo schultern. Für Hüttentouren oder wenn man das gesamte Familiengepäck trägt, sollten es aber 12 bis 15 Kilo sein. Je flexibler ein Tragesystem ausfällt, desto weniger engt es Bewegungen ein. Das spart Kraft – so wie ein stabiler Sitz am Rücken. Schaukelt der Rucksack dagegen bei jedem Schritt wie ein Schiff im Sturm, gibt das Abzug bei der Lastkontrolle.

4. Praxis-Check
Auch die Ausstattung und Bedienung wird bei der Testtour benotet. Wichtiger als die Anzahl der Features ist deren Praxistauglichkeit.

5. Qualitätstest
Bei diesem Kriterium zählen die Material- und Verarbeitungsqualität. Vernickelte, grobe Zipper wie beim Bach Wizard 27 etwa sind haltbarer als solche mit lackierten Schiebern. Auch dicke, zähe Stoffe und eingefasste Nähte verlängern die Lebensdauer eines Rucksacks.

Insgesamt lieferten die 15 Wanderrucksäcke für Herren & Damen im Test 2017 ein sehr gutes Ergebnis ab. Einmal "überragend" und zwei Kauftipps gab es in diesem Wanderrucksack-Test. Weitere Infos und nützliche Details zu den getesteten Rucksäcken gibt es in der Fotostrecke oben - und in aller Ausführlichkeit in outdoor-Ausgabe 05/2017 ...

Foto: outdoor | Björn Hänssler outdoor Mai Ausgabe Cover

Das neue Heft - ab 4.4. am Kiosk.

Weitere Themen im neuen Heft

  • Bayern: Die Top-Touren zwischen Franken und Zugspitze
  • Schwarzwald: Einsame Pfade auf dem Zweitälersteig
  • Südtirol: Panoramatouren für Genießer
  • Frühsommertouren: Von den Alpen bis zum Mittelmeer
  • Test: Outdoor-Hosen
  • E-Bike Kaufberatung
  • 15 Seiten Special: Skandinavien-Guide
  • Beihefter: 35 Seiten outdoor Family

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11.04.2017
Autor: Redaktion
© outdoor
Ausgabe 05/2017