Bergwanderschuhe im Test, Spätsommertouren im Tannheimer Tal & vieles mehr


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outdoor 09/16
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Aku Yatumine GTX
Foto: Hersteller

 

Dachstein Stüdlgrat EV
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La Sportiva Nepal Trek Evo GTX
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Lowa Cevedale Pro GTX
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Für die aktuelle outdoor Ausgabe 09/2016 haben wir feste Bergstiefel unter die Lupe genommen. Wie der Test im Detail ablief und was Sie außerdem im neuen Heft erwartet, erfahren Sie hier ...

Der Ablauf des Bergstiefel-Tests im Detail:

1. Tragekomfort
Das wichtigste Kriterium beim Bergschuhtest trägt zum Testurteil mit satten 40 Prozent bei. Fünf Tester und eine Testerin ermittelten das Trageverhalten in der Praxis, allerdings erst nachdem sie die Schuhe alle gründlich eingelaufen haben. Danach wurden die Schuhe auf ganzer Bandbreite gefordert: auf einfachen Ziehwegen und Hüttenpfaden genauso wie auf steilen Wiesenhängen, Klettersteigpassagen, Geröll- sowie ausgedehnten Firnfeldern. Hier achteten die Tester vor allem auf den Abrollkomfort, die Vorfuß- und Fersendämpfung, den Sitz der Schuhe, ihre Trittpräzision sowie den Klimakomfort.

2. Sohlenperformance
Je torsionsfester die Sohle des Bergstiefels, desto sicherer ist man mit ihr in wildem Terrain unterwegs. Auch spart ein solch steifer Aufbau Wadenkraft beim Stehen und Klettern auf kleinen Absätzen. Hierzu ist auch eine stabile Sohlenkante von Vorteil. Wie gut die einzelnen Modelle am Fels performen, ermittelte das outdoor-Testteam im Praxistest – beim Klettern mit zwei verschiedenen Schuhen. Außerdem achtete die Testcrew auf den Sohlengrip: im nassen wie im trockenen Gelände, auf Fels und im Schneematsch. Die Leistung der Sohlen trägt wie auch der Tragekomfort mit 40 Prozent zum Testurteil bei.

 

Bergstiefel im Test
Foto: Ben Wiesenfarth Wer steht besser am Fels? Der Rechts-links-Vergleich zeigt's.

3. Seitenhalt
Die Tester bewerten vor allem den Knöchelhalt, den ein Schuh bietet. Je höher der Halt, desto geringer ist das Risiko umzuknicken und desto eher eignet sich der Schuh für Trekkingtouren mit schwerem Rucksack. Nachteil eines starken Seitenhalts ist die geringere Flexibilität im Gelenk, die etwa beim Kraxeln, Klettersteiggehen und Queren von steilen Hängen von Vorteil ist. Hier muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: mehr Seitenhalt oder mehr Beweglichkeit. Auch achten die Tester darauf, wie gut die Schuhe die Füße am unteren Schaft fixieren. Die Gewichtung beträgt 15 Prozent.

 

Bergstiefel im Test
Foto: datatec.de Wie gut isolieren Sohlen? Die Wärmebildkamera deckt's auf.

4. Isolation
Alle getesteten Modelle haben unisolierte Schäfte, eignen sich also auch für warme Temperaturen und normale Hüttenwanderungen im Sommer. Doch die Sohlen sollten zumindest so gut isolieren, dass man auf Gletscherwanderungen, Hochtouren oder Schneepassagen keine kalten Füße bekommt. Die Leistungsfähigkeit der Sohlendämmung misst outdoor mit einer Wärmebildkamera.

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Auf den Aggenstein, 10,3 km, mittel
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Fotostrecke: Test: Bergstiefel für Alpentouren

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12.08.2016
Autor: Redaktion
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Ausgabe 09/2016