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Problematisch: Permafrost im Hochgebirge taut
Der Permafrost der Alpen taut teilweise auf. Nun befassen sich verschiedene Projekte damit, die Auswirkungen des schwindenden Dauerfrosts zu untersuchen.
Wie die Alpenschutz-Organisation CIPRA mitteilt, lösten sich Ende August in der Nähe der auf 2700 MEter Höhe gelegenen Hütte Vittorio Emanuele im italienischen Nationalpark Gran Paradiso rund 2000 Kubikmeter Fels – glücklicherweise kam niemand zu Schaden.
Vermutlich löste sich die Felsmasse unter anderem wegen auftauendem Permafrost. Einige Programme und Studien beschäftigen sich mit dem Zusammenhang zwischen auftauendem Permafrost und Naturgefahren: Zum Beispiel das französisch-italienische Projekt „PERMAdataROC“ und das gerade begonnene internationale Projekt PermaNET. Dieses hat die Einrichtung einer gemeinsamen Langzeit-Beobachtung für die Untersuchung und Überwachung des Permafrosts im gesamten Alpenraum zum Ziel. Über das PermaNET soll der tauende Permafrost und seine Auswirkung auf Landschaft, Infrastruktur und Menschen untersucht werden. An dem 3,3 Millionen-Euro-Projekt sind Partner aus Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien beteiligt.
Quellen und Infos: CIPRA, www.fondazionemontagnasicura.org (it/fr), Provinz Bozen (de/it)
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