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Mount Everest: Tibet will weniger Touristen
Tibet will die Zahl der Touristen am Mount Everest drastisch senken, um den Berg vor Umweltschäden zu schützen. Das berichtet die Tageszeitung China Daily.
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"Die steigende Zahl an Touristen und Bergleuten macht den Schutz des Berges nicht gerade leicht", sagt Zhang Yongze, Direktor des Environmental Protection Bureau der autonomen Region Tibet. Einen konkreten Beschluss zu diesem Thema gibt es derzeit aber nicht.
Im vergangenen Jahr pilgerten laut China Daily 40.000 Touristen zum höchsten Berg der Welt und hinterließen ihre Spuren: rund 120 Tonnen Abfall. Auf der nepalesischen Seite trägt der Berg bereits den Beinamen "höchste Mülldeponie der Welt". Um dies auf der anderen Seite zu vermeiden, richteten die Behörden zwei Müllsammelstellen nahe des Klosters Rongbuk ein. Allerdings bleibt der Müll in den höher gelegenen Gebieten weiter ein Problem. Außerdem werden die Folgen des Klimawandels immer deutlicher. Die Gletscher am Tibet-Qinghai-Plateau schmelzen in raschem Tempo.

