Fest der Artenvielfalt am 13. September im Karwendel
26.08.2008 von Mühltaler / Burmester
Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Biodiversität untersuchen im Hinterautal im Alpenpark Karwendel am 13. September 2008.

- Das Auge schärfen für Schönheit am Wegesrand.
Foto: Robert Mühlthaler
Ein Fest für die ganze Familie: Am Samstag, den 13. September 2008 ab 14 Uhr, dreht sich in der Gemeinde Scharnitz alles ums Fest der Artenvielfalt. Unter dem Motto "Natur kennenlernen und gestalten darf Spaß machen" bieten 20 betreute Naturerlebnisstationen Information und Aktion für die ganze Familie. Zum Abschluss wird Tiroler „Magic Blues Band“ aufspielen.
Der GEO-Tag der Artenvielfalt lädt zur Expedition in die heimische Natur. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu rntdecken. Ziel ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu wecken für die Biodiversität vor unserer Haustür. Denn: Nur was wir kennen und verstehen, werden wir auch achten und schützen.

- Natur für alle, Experten wie Laien.
Foto: Robert Mühlthaler
Feldforschung im großen Stil
Der GEO-Tag der Artenvielfalt fand erstmals 1999 statt. Er hat sich mittlerweile zur größten Feldforschungsaktion in Mitteleuropa entwickelt. Im Jahr 2006 haben über 20 000 Personen mitgewirkt, darunter zahlreiche renommierte Zoologen und Botaniker. Doch nicht nur ausgewiesenes Expertenwissen ist gefragt: Interessierte Laien aller Altersklassen sind eingeladen, sich am GEO-Tag der Artenvielfalt zu beteiligen.
Bisher fand der GEO-Tag in Tirol im Naturpark Kaunergrat, im Kaisergebirge-Schwemm, im Naturpark Ötztal und nun – anlässlich des 80jährigen Bestehens des Schutzgebiets – im Alpenpark Karwendel statt. Fokus ist dabei das Hinterautal (s. Untersuchungsgebiet) im Bereich von Scharnitz.
Weitere Informationen unter www.artenvielfalt.eu.
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