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Frühwarnsystem für Wasserknappheit in den Alpen
Auch in den wasserreichen Alpen ist eine Verringerung der kostbaren Ressource festzustellen. Ein länderübergreifendes Projekt soll nun ein Frühwarnsystem entwickeln.
Der Startschuss für das länderübergreifende Projekt "ALP-WATER-SCARCE: Wasser Management Strategien gegen Wasserknappheit in den Alpen" im Rahmen des INTERREG Alpine Space Programms gefallen. Die Alpen werden häufig als Wasserschloss Europas bezeichnet. Laut Carmen De Jong vom "Institut de Montagne" der Universität Savoie (Frankreich) ist jedoch eine Tendenz zur Verringerung der Wasserreserven feststellbar.
In einigen Alpenregionen treten Spannungen auf, vor allem dort, wo verschiedenen Nutzer wie Tourismus, Landwirtschaft und Siedlungen die Wasserressourcen beanspruchen. Ziel von ALP-WATER-SCARCE ist es nun, ein Frühwarnsystem für den Wassermangel in den Alpen zu entwickeln, welches auf Modellierung und mehrjähriger Beobachtung sowie auf einem Forum basiert. Die Überwachung wird auf 28 Versuchsgebiete in den Projektländern konzentriert. Die Erkenntnisse sollen zu einem verbesserten kurz- und langfristigen Wassermanagement im Alpenraum führen. Das drei Jahre dauernde Projekt wird vom "Institut de Montagne" geleitet; die 17 ProjektpartnerInnen stammen aus Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz.
Weitere Informationen unter:
http://www.alpwaterscarce.eu (EN), http://www.institut-montagne.org (FR), http://www.enviscope.com/15816-penurie-eau-Alpes-recherche.html (FR)
ALP LAKES: http://www.alpinespace.org/alplakes.html (EN), Publikation: http://www.irealp.it/346,Projects.html (EN)
Quelle: www.cipra.org/alpmedia
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