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Alpengletscher schmelzen am schnellsten
Weltweit schmelzen die Gletscher, aber nicht überall gleich schnell. Das belegen die Daten des World Glacier Monitoring Service für das Jahr 2007.
Skandinavischen Gletschern geht es besser als Alpengletschern - hier: Spitzbergen.
Foto: © Hans Snoek / pixelio
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Durchschnittlich verloren die Gletscher eine Dicke an Schnee, Firn oder Eis, die einer 67 Zentimeter hohen Wassersäule entspricht. Eine Langzeitmessreihe an 30 Gletschern in neun Bergregionen bestätigte zudem eine mehr als doppelt so hohe Schmelzrate. Schmolz das Eis zwischen 1980 und 1999 noch um durchschnittlich 30 Zentimeter Wasseräquivalent pro Jahr, hat sich dieser Wert seit 2000 auf 70 Zentimeter erhöht.
Zu beobachten sind starke Unterschiede zwischen den Berggebieten: In Skandinavien hat die Eisdicke von Gletschern in maritimer Lage zugenommen. So wuchs etwa der Nigardsbreen in Norwegen um einen Meter. Dagegen haben die Alpengletscher - bis zu 2,5 Meter Wasseräquivalent - Eis verloren. Auch in Südamerika verzeichneten im Jahr 2007 alle untersuchten Gletscher einen Eisverlust.
Quelle: www.cipra.org/alpmedia, United Nations Environment Programme (englisch)
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