Myanmar - im Land der freundlichen Menschen

Datum: 05.06.2012 (20:00) bis 05.06.2012
Ort: 01279 Dresden
Land: Deutschland
Kategorie: Vortrag
Webseite zum Event: http://www.trekking-welten.de
Weitere Informationen: Restaurant Tolkewitz (direkt neben Büro von Trekking Welten)
Wehlener Str. 26 (Straßenbahnlinien 6 und 4 direkt an der Haltestelle Johannisfriedhof)
01279 Dresden

Vortrag in Wort und Bild am 05.06.2012, 20 Uhr, mit Ray Hartung
„Myanmar – im Land der freundlichen Menschen“

Südöstlich des Himalaya leben sie, die „freundlichen Menschen“, in einem Vielvölkerstaat, dessen Militärregierung 1989 per Gesetz Birma/Burma zu „Myanmar“ umbenannte, um damit die Eigenständigkeit des Staates nach außen zu demonstrieren, eines Staates, der sich aus der Kolonialzeit endgültig gelöst hatte. Die Vereinten Nationen übernahmen diesen Namenswechsel, zahlreiche, jedoch nicht alle Staaten folgten nach.

Im Norden des Landes treffen Reisende auf ursprüngliches Leben, auf das Volk der Shan, die mit 8,5 Prozent den zweitgrößten Anteil an der Bevölkerung haben (70 Prozent der Bevölkerung sind Birmanen) und vorwiegend in Shan-Staat leben, in Gebieten oberhalb 1000 Meter. Neben einmaligen Kulturschätzen aus langer buddhistischer Tradition finden Wanderer hier exotische Vielfalt in der Pflanzenwelt, unter zahlreichen anderen Arten auch die einzigartige Schwarze Orchidee. Der äußerst seltene Takin wie auch er Rote Panda gehören zu den besonders zu schützenden Exemplaren der reichen Fauna.

Hauptreligion ist in Myanmar der Buddhismus, der zahlreiche Pagoden, Bau- und Kunstwerke hervorbrachte: in Pindaya die 8000 Buddha-Figuren; die Kuthlow-Pagode in Mandalay, auch „das größte Buch der Welt“ genannt, da in der Pagode die Lehre Buddhas auf kleine Steinstelen gemeißelt wurde; auf dem Shwedagon-Hügel die Shwedagon-Pagode, die sich aus einem Gebäudeensemble von mehr als 60 Stupas erhebt und mit ihrer goldenen Bedeckung (60 Tonnen Gold sollen es sein) alles überstrahlt.

Die Exkursion zum Inle-See, einem Süßwassersee im Shan-Staat, überrascht mit einer Kultur des Lebens auf und am See, die einmalig ist. Schmale Boote dienen den Einbein-Ruderern zur Fortbewegung, 17 Dörfer leben auf dem Wasser und am Ufer, Häuser stehen auf Pfählen, die „schwimmenden Gärten“ sind mit Pfählen am Grund befestigt. Etwa 70 Tausend Menschen leben hier vom Anbau von Gemüse, Obst und Blumen. Der stille Ort In Dein, der zum Markttag voller Leben ist, wird gerühmt für seinen „Pagodenwald“, einer Ansammlung unzähliger Pagoden, die teils alt, teils von Pflanzen überwuchert, teils aber auch neu gebaut sind.

Nach den Wanderungen südlich der Ausläufer des Himalaya und der Flut kultureller Sehenswürdigkeiten lädt der Traumstrand von Ngapali schließlich zum Entspannen ein.
Ray Hartung stellt im Vortrag die kulturellen Höhepunkte Myanmars vor und lenkt den Blick auf Seltenheiten in Pflanzen- und Tierwelt und die Einmaligkeit des Lebens am Inle-See.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.