Übernachten im Baumhaus, Hochseilgarten oder Eishotel

Mal wieder im Baumhaus übernachten? Oder wie James Bond im Eishotel einchecken? Diese und weitere skurrile Schlafplätze gibt es tatsächlich. Wir zeigen die verrücktesten hier.

Mal wieder im Baumhaus übernachten? Oder gaaaaanz viel Luft unter sich spüren? Oder wie James Bond im Eishotel einchecken? Das und noch viel verrücktere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es tatsächlich. Zum Beispiel in Rosenberg und Mönchberg: hier übernachten Urlauber im Baumhaus. Und es gibt noch weitere skurrile Schlafplätze. Die besten finden Sie in unserer Fotostrecke.

Was in Kindheitstagen Inbegriff des Abenteuers war, ist heute ein Trend, der immer mehr Erwachsene begeistert: Übernachten im Baumhaus. In der Gemeinde Rosenberg auf der Schwäbischen Alb und im bayerischen Mönchberg gibt es seit neuestem Baumhäuser, die das Wipfelglück hoch über der Erde mit dem Komfort eines Hotels vereinen.

Alle Baumhäuser verfügen über ein Doppelbett und ein Hochbett und bieten somit Platz für die gesamte Familie. Zur Ausstattung gehört auch eine Essecke und ein kleines Bad, zudem gibt es eine mit Möbeln bestückte Sonnenterasse. Ein besonderer Service ist der Frühstücksdienst. Bäcker der jeweiligen Gemeinde stellen einen üppigen Frühstückskorb zusammen, der jeden Morgen zum Baumhaus gebracht wird. Die Baumhäuser sind mitten im Wald gelegen und bieten dadurch jede Menge Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren.

Mehr Infos über dieses ungewöhnliche Urlaubserlebnis finden Sie unter: www.wipfelglueck.de

Ein weiteres Baumhaus-Hotel finden Sie im niedersächsischen Uslar. Infos unter: www.baumhaushotel-solling.de

In Schweden gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit in den so genannten Vogelnestern, von denen der Fluss Umeälven aus der Vogelperspektive genossen werden kann. Der Preis für das luftige Vergnügen liegt pro Übernachtung im Doppelbett, inklusive Frühstück, Reinigung und Bettwäsche, bei rund 300 Euro. Info: www.granobeckasin.com

 

Schlafen im Hochseilgarten
Foto: waldseilgarten-hoellschlucht.de Wohl spannendste Art des Campens: Schlafen im Portaledge.

Weitere ungewöhnliche Schlafplätze

Auf dem Portaledge - Pfronten/Allgäu
Ein Portaledge ist eine stoffbespannte Plattform, auf der normalerweise Kletterer während Mehrtagestouren in hohen Felswänden übernachten. Wer die wohl spannendste Art des Campens einmal erleben möchte, kann beim Allgäuer Waldseilgarten Höllschlucht Nächte auf dem Portaledge buchen. Dort baumeln die Schwebebetten an dicken Ästen hoch zwischen den Baumwipfeln. Doch Übernachtungen in wahrhaft schwindelerregender Höhe werden ebenfalls angeboten: Man kann auch in einer 300-Meter-Wand der Pfrontener Berge die Nacht verbringen. www.waldseilgarten-hoellschlucht.de. Oder in den Ammergauer Alpen, 450 Meter über dem Abgrund. Info: www.ammergauer-alpen.de.

Canvas Hotel - Nissedal/Norwegen
Sie möchten einmal in einer mongolischen Jurte übernachten, wollen aber nicht gleich in die zentralasiatische Steppe reisen? Auch in den Wäldern Südnorwegens bietet sich die Gelegenheit. Die zehn Nomadenzelte des Canvas Hotels bei Nissedal verfügen über Holz­ofen und Badewanne, auch ein Grillplatz und eine Sauna gehören zur Anlage. Sie liegt an einem kleinen See inmitten zahlreicher Mountainbike-Trails. Übernachtungen kosten ab 140 Euro pro Person. Info: www.canvashotel.no

Free Spirit Spheres - Qualicum Beach/Kanada
Im Regenwald von Vancouver Island hängen drei futuristisch anmutende Wohnkugeln wie überdimensionierter Christbaumschmuck: Eve, Eryn und Melody. Die gemütlich eingerichteten, beheizten Konstruk­tio­nen aus Holz und Fiberglas haben einen Durchmesser von rund drei Metern und bieten bis zu drei Personen Platz. Hinauf gelangt man über hölzerne Wendeltreppen und Hänge­brücken. Preis pro Nacht: ab 135 Dollar plus Steuern. www.freespiritspheres.com

 

Schlafen im Eishotel
Foto: Leif Milling/David Luxembourg & Jens Dyvik Übernachten im ewigen Eis: Das Icehotel in Lappland.

Icehotel-Lappland
Schlafen bei konstanten Fünf Grad Minus - das ist möglich im Icehotel in schwedischen Teil Lapplands. Das Hotel ist komplett aus Eis und Schnee gefertigt und die Übernachtungsgäste schlafen in aufwendig designten Eiszimmer. Wem das zu kalt ist, der kann auch auf eine warme Unterkunft zurückgreifen. Infos unter: www.icehotel.com

Unterboden 5 - Schröcken/Vorarlberg
Ein uriges Holzhaus, umgeben von grandioser Bergkulisse – so sieht für viele der Traum von der perfekten Bleibe aus. Verwirklichen kann man ihn etwa am Vorarlberger Hochtannbergpass: Dort steht die Selbstversorgerhütte Unterboden 5, die bis zu 16 Personen eine urgemütliche Kombination aus Hüttenromantik und Komfort bietet. Zur Ausstattung gehören u. a. eine finnische Sauna, eine Dampfsauna und ein holzbefeuerter Badebottich. Mietpreis für drei Tage: ab 850 Euro. Weitere Infos auf www.unterboden5.at

Ein Bett im Kornfeld - Bad Kissingen/Bayern
Seit 10 Jahren findet bei Bad Kissingen bereits die Aktion »Ein Bett im Kornfeld« statt. Teilnehmer verbringen eine Nacht gebettet auf weiche Strohlager inmitten eines Weizenfeldes, lauschen dem Rascheln der Ähren und genießen den Blick auf den Sternenhimmel. Der Morgen beginnt mit einem deftigen Rhöner Frühstück, danach geht es in den Maisfeld-Irrgarten oder den Wellnessgarten. Im Netz: www.bett-im-kornfeld.de

Weinfass-Hotel - Rüdesheim am Rhein
Sie heißen »Martinsthaler Wildsau« oder »Rüdesheimer Katerloch« und dienten früher zur Lagerung edler Tropfen. Heute kann man in den sechs gewaltigen Weinfässern des Hotels Lindenwirt eine unvergessliche Nacht verbringen. Das spartanische Interieur besteht nur aus zwei Betten und einem Schränkchen. Dusche und WC gibt es natürlich auch; sie sind in einem kleinen Anbau. Preise ab 28 Euro pro Person. Weitere Infos und Buchung: www.lindenwirt.com

Übernachten im Iglu - Allgäu
In der Iglu-Lodge im Allgäu kann man eine Nacht in der typischen Behausung der Inuits verbringen. In Zweier- oder Viereriglus schläft man auf Rentierfellbezogenen Betten in Expeditionsschlafsäcken. Außerdem gibt es noch ein Bar- und ein Restaurantiglu und zur Entspannung einen Whirlpool. Informationen unter: www.iglu-lodge.de

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19.03.2013
Autor: Redaktion outdoor
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