Olympische Winterspiele in Sotschi: Erstmals mehr Frauen als Männer für Deutschland am Start

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi treten mehr deutsche Athletinnen als Athleten an. Außerdem wurde eine weitere Disziplin für Frauen "geöffnet". Doch es gibt auch im Olympischen Sport noch immer ein Ungleichgewicht der Geschlechter.

 

Olympische Winterspiele Sotschi 2004 Freestyle Slopestyle Snowboard
Foto: http://www.olympic.org Kim Lamarre aus Kanada auf dem Weg zur Bronzemedaille im Slopestyle.

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind in vollem Gange, 153 deutsche Athletinnen und Athleten ringen seit dem 7. Februar um Zeiten, Weiten, Siege und Platzierungen.

Doch der Blick auf die Liste der Teilnehmenden macht Dr. Christa Thiel
Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) "überaus froh": So treten diesmal mehr Frauen als Männer für Deutschland bei Olympia an.

77 Frauen sind in Sotschi am Start und 76 Männer Männer. "Aus meiner Sicht", so Dr. Thiel, sei dies "ein deutliches Zeichen dafür, dass sich Athletinnen dank intensiven und hartnäckigen Trainings sowie Leistungs- und Willensstärke ihren Weg in die erste Reihe erkämpft haben."

Darüber hinaus sei mit der Aufnahme des Skispringens für Frauen in den Reigen der olympischen Disziplinen ein weiterer Coup gelungen – gegen die langjährige und etwas haarsträubende Argumentation, dadurch würden sich Frauen besonderen gesundheitlichen Risiken aussetzen.

Gleichwohl, gibt die DOSB-Vizepräsidentin zu, sei man "noch nicht angekommen im Zeitalter der Gleichberechtigung". Dies zeige "die geringe Anzahl an weiblichen Trainerinnen und Betreuerinnen, die unsere Mannschaft in Sotschi begleiten".

Quelle: DOSB

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