Lampen im Test

Testbericht: Lupine Neo X2 Stirnlampe


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0315 einzeltest stirnlampe lupine neo x2
Foto: Studio Nordbahnhof

 

0315 einzeltest stirnlampe lupine neo x2
Foto: Lupine Lighting Systems

 

0315 einzeltest stirnlampe lupine neo x2
Foto: Lupine Lighting Systems

 

0315 einzeltest stirnlampe lupine neo x2
Foto: Lupine Lighting Systems

 

0315 einzeltest stirnlampe lupine neo x2 akku
Foto: Studio Nordbahnhof
Mit der Neo X2 stellt Lupine eine leistungsstarke wie bezahlbare Stirnlampe für Outdoorer vor – und begeistert die Redaktion.

Was uns gefällt

  • sehr fein verarbeitet
  • leuchtet weit & breit
  • trägt sich bequem
  • einfach zu bedienen
  • üppig ausgestattet
  • robust & wasserdicht

Was uns nicht gefällt

  • Diffusor blendet

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Lampen der deutschen Marke Lupine waren lange Zeit Mountainbikern mit dickem Geldbeutel vorbehalten.
Die viele hundert Euro teuren Strahler leuchten ihnen den Trail frei, sodass sie Wurzeln & Co auch mit Höllentempo rechtzeitig erkennen.

Die Lupine Neo X2 wendet sich hingegen an langsamere Outdoorer: Wanderer und Trailrunner. Trotz moderatem Preis brennt sie mit 130 Metern nicht nur tiefe, sondern auch breite Löcher in die Nacht. So erhellt sie auch das Umfeld, was vor dem ermüdenden "Tunnelblick" schützt. Noch mehr Breitenwirkung erzielt die Lupine Neo X2 Stirnlampe mit der aufsteckbaren Diffusorkappe. Allerdings beleuchtet sie dann auch die eigenen Augenbrauen sowie Nase und Wangen, was unangenehm blenden kann - wie unser Praxistest 2015 zeigte.

Die Programmierfunktion hingegen überzeugt: So kann man einstellen, ob die bequem am Kopf sitzende Lampe mit der schwächsten oder stärksten Stufe starten soll. Auch die Anzahl der Leuchtstufen lässt sich programmieren sowie ein Rotlicht, Alpines Notsignal und SOS-Zeichen aktivieren.

Außerdem verrät die Lupine Neo X2 Stirnlampe, wann es Zeit wird, den 16 Wattstunden (Wh) starken Lithium- Ionen-Akku zu laden: Hat er sich zu über 60 Prozent geleert, leuchten zusätzlich rote LEDs im Lampenkopf. Die hohe Akkukapazität ermöglicht langes Leuchten: In der schwächsten Stufe strahlt die Neo 70 Stunden lang und rund 30 Meter weit - zum Wandern genug. In der stärksten sind es fast drei Stunden, was auch der Ladezeit entspricht.

Gut: Gegen Aufpreis gibt es die X2 mit einem leichteren Akku, der die Restkapazität über bis zu fünf rote LED anzeigt – die auch als Rücklicht aktiviert werden können.

Technische Daten des Einzeltest Lupine Neo X2

Preis: 180 Euro
Gewicht: 195 g
Sonstiges : Die Lupine Neo X2 enthält einen 2.2 Ah Hardcase Akku ohne Anzeige, Stirnband, Fastclick-Halterung, Diffusorkappe

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Fazit:

Ob Läufer, Wanderer oder Bergsteiger: Wer viel Licht braucht und eine wertige, robuste Lampe sucht, liegt bei der Lupine Neo X2 richtig.

15.10.2015