Jacken im Test

Testbericht: Valandré Immelmann

Outdoor Industry Award 2011 Valandre Immelmann
Eine dicke Daunenjacke die perfekt wärmt und perfekt sitzt? Dieser Aufgabenstellung hat sich das Entwicklerteam von Valandré gestellt und herausgekommen ist die Immelmann.

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Editors Choice 2012

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Professionelle Höhenbergsteiger zählen den kleinen französischen Daunenspezialisten Valandré zu den Topadressen für warme Daunenbekleidung. Letztes Jahr wandten sich mehrere von ihnen mit einer besonderen Mission an Valandré-Lenker Niels Frisbol: Entwirf eine sehr warme, aber nicht zu schwere Daunenjacke, die selbst dann nicht spannt oder hochrutscht, wenn man nach oben greift.

Keine einfache Aufgabe, schließlich handelt es sich bei einer Expeditionsdaunenjacke mit ihrer extradicken Isolationsschicht um ein dreidimensionales Gebilde. Doch Frisbol und seine Näherinnen meisterten die Aufgabe mit Bravour. »Die Bewegungsfreiheit der Immelmann setzt Maßstäbe«, findet outdoor-Tester Christoph Haas – und er muss es wissen, schließlich bringt Haas viel an Erfahrung beim Höhenbergsteigen mit. Tests im Kühlhaus bestätigen seinen Eindruck: Durch den aufwendigen Schnitt fallen die typischen Kältebrücken an Schultern oder Ellenbogen weg, hier wird die Füllung weniger stark zusammengedrückt als bei vergleichbaren Jacken.

Auch der Reißverschluss isoliert bestens: Zwei versteifte Leisten rechts und links greifen beim Schließen des butterweich laufenden Zippers ineinander und dichten perfekt ab. Kein Wunder, dass sich Tester Haas in der Immelmann (540 €, 970 g) selbst bei frostigen mi nus 30 Grad noch wohl fühlte. Mission erfüllt!

Technische Daten des Valandré Immelmann

Preis: 540 Euro
Gewicht: 970 g

19.11.2012