Jacken im Test

Testbericht: Jack Wolfskin Chilly Pass Jacket

Foto: Hersteller Wintersoftshells im Test
Keine Softshell für den Sport oder ambitionierte Touren. Doch für Freizeit- oder Alltagseinsätze taugt das robuste und günstige Jack Wolfskin Chilly Pass Jacket durchaus.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend

Jack Wolfskin schenkt der bewährten, dünnen Muddy Pass eine warme Schwester: die Chilly Pass. Ihr weiches Fleecefutter und der angenehme Griff überzeugen, weniger aber die schirmlose Notkapuze, in die es bei Gegenwind hinein bläst, sowie die eingeschränkte Bewegungsfreiheit beim Hochgreifen. Das Jackenklima erweist sich im Jack Wolfskin Chilly Pass Jacket schnell als recht stickig, auch der wulstige Kragen erntet wenig Applaus. Gefallen haben hingegen das robuste Material, das selbst hartem Alltagseinsatz gewachsen ist, und der recht günstige Preis.

Tragekomfort
Das Jack Wolfskin Chilly Pass Jacket spannt beim Hochgreifen, mäßiger Klimakomfort, wulstiger Kragen.

Wetterschutz
Blockt Wind und Nieselregen (10 min). Der kurze Schnitt und die kaum schützende Notkapuze kosten Punkte.

Handling/Ausstattung
Schubtaschen mit Rucksack kaum nutzbar, der Rest funktioniert gut.




Technische Daten des Test: Jack Wolfskin Chilly Pass Jacket

Preis: 190 Euro
Material: Flex Shield Termic (PES)
Gewicht: 580 (Gr.S) g
Sonstiges : nur Damenmodell getestet
Ausstattung: Zwei Schubtaschen (tief), Ärmel-, Innentasche, im Kragen verstaubare, ungefütterte Notkapuze.

Einsatzbereich Sport

Einsatzbereich Wandern

Einsatzbereich Trekking/Alpin

Tragekomfort

Wetterschutz

Handling/Ausstattung

Qualität

Fazit

Die Jack Wolfskin Chilly Pass ist nichts für den Sport oder ambitionierte Touren. Doch für Freizeit- oder Alltagseinsätze taugt die robuste und günstige Softshell durchaus.

12.12.2012
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe /2012