Regelmäßige Bewegung beugt Krebs vor

Frau beim Laufen draußen am Wasser - running outdoors
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Das Bewegung gesund ist, war vielleicht schon klar. Doch jetzt gibt es Hinweise, dass körperliche Aktivität einige Krebsarten bremst.

Vielleicht ist die Erkenntnis, dass Bewegung allerlei positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, nicht allzu neu. Doch dass regelmäßige körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit von Krebserkrankungen verringern kann, ist dennoch eine gute Nachricht.

Die verkündete Prof. Dr. Michael Leitzmann vom Universitätsklinikum Regensburg beim Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) Ende März in Bonn. "Es gibt Hinweise dafür, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für die Entwicklung bösartiger Neubildungen des Dickdarms, der Brust, der Gebärmutter, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Niere senkt".

Zur Begründung führte er mehrere Faktoren an: "Es kommen eine verbesserte Insulinsensitivität, eine verringerte Synthese von Wachstumsfaktoren, eine Verminderung der chronischen Inflammation sowie eine erniedrigte Konzentration von Steroidhormonen in Betracht."

Wie so oft lautete das Fazit des Wissenschaftlers, dass es noch weiteren Forschungsbedarf gebe; vor allem "hinsichtlich des möglicherweise günstigen Einflusses der körperlichen Aktivität auf die Langzeitprognose eines bereits eingetretenen Karzinoms". Das andere Fazit, das man ziehen kann, wäre, dass regelmäßige Bewegung nach wie vor eine der besten gesundheitlichen Präventionsmaßnahmen ist, die man sich vorstellen kann.

Quelle: DGE

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