Pelé Sports Trinity 3E - Hightech-Fußballschuh mit großem Namen

Der Fußballschuh Trinity 3E von Pelé Sports sticht aus dem Markt hervor. Nicht nur wegen der auffallend matten Optik. Auch in Sachen Technik ließ sich der Hersteller dank jahrelanger Entwicklung einiges einfallen. Hier gibt's Bilder und Infos.

Fotostrecke: Pelé Sports Trinity 3E - alle Varianten

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Zeugwart Fußballschuh Pele Sports Trinity 3E Foto: Pelé Sports
Zeugwart Fußballschuh Pele Sports Trinity 3E Foto: Pelé Sports
Zeugwart Fußballschuh Pele Sports Trinity 3E Foto: Pelé Sports

Die Fußballwelt ist sich einig: Pelé ist so etwas wie ein Heiliger des Fußballs. Oder denkt Ihr da anders? Nun, zumindest im Namen des populärsten Fußballschuhs von Pelé Sports, dem Trinity 3E, werdet Ihr dezent auf die Nähe zum Überirdischen hingewiesen. Preislich orientiert sich das Modell dagegen an einem irdischen Durchschnittswert von rund 130 Euro.

In der Tat hat sich Pelé Sports einiges einfallen lassen und dabei mit Forschern des biomechanischen Instituts der Universität Duisburg-Essen zusammengearbeitet. Herausgekommen ist nicht weniger als eine absolute Innovation. Die schlägt sich insbesondere bei den Stollen nieder.

Auf lediglich acht Stück setzt Pelé Sports, die aber haben es in sich. Anders bei üblichen Fußballschuhen setzt der Hersteller beim Trinity 3E auf asymmetrische statt symmetrische Anordnung. Ein cleverer Schachzug. Denn, sind wir mal ehrlich, welcher Fuß ist schon symmetrisch? Die Entwickler des Trinity 3E ließen sich stattdessen von der natürlichen Bewegung beim Barfußlaufen inspirieren.

Innovatives Stollendesign

Sehr weit hinten hat Pelé Sports die Fersenstollen des Trinity 3E platziert. Das soll optimale Kontrolle beim Aufkommen bzw. Abtreten vom Boden garantieren. Gleichzeitig vermitteln die Stollen am Vorderfuß laut Hersteller das Gefühl, die Kraft direkt auf den Rasen übertragen zu können. Auffällig zudem: Die Verbindung der Stollen am Außenspann des Fußballschuhs. So soll sich der Trinity 3E am natürlichen Flexpunkt des Fußes biegen. Das Design der Außensohle verhindert zudem, dass man über den Knöchel abknickt und dadurch verletzt.

Ein besonderer Clou: Der Pelé Sports Trinity 3E trainiert laut Hersteller auch die Muskeln. Erreicht wird das durch die Besonderheit in der Fersenregion des Fußballschuhs. Dort finden sich drei statt der üblichen zwei oder vier Stollen. Das soll laut Hersteller zur Folge haben, dass der Spieler „bei jedem Schritt die entscheidenden Muskeln und Nerven trainiert.“

Auch in Sachen Obermaterial hat sich Pelé Sports nicht lumpen lassen. Gemeinsam mit Ingenieuren aus der Formel 1 wollte der Hersteller so viel Gewicht wie möglich vermeiden. Deshalb setzt der Trinity 3E auf eine Kombination dreier unterschiedlicher, extrem leichtgewichtiger Polymer-Materialien.




 

Zeugwart Fußballschuh Pele Sports Trinity 3E
Foto: Pelé Sports Ein besonderer Hingucker: Die SheOne-Sonderedition des Künstlers James Choules.

Leicht, leichter, Trinity 3E

Für Freunde von traditionellem Material: Den Trinity 3E gibt es auch aus Känguruleder. Äußerlich gleicht er seinem konventionellen Bruder, lediglich die roten Stollen treten hervor. Überraschend allerdings: Auch beim Modell aus Leder hat der Spieler kaum schwerer zu tragen als mit synthetischem Material. Lediglich 185 Gramm wiegt der Stiefel, damit bekommt man für rund 130 Euro eines der leichtesten Känguruledermodelle auf dem Markt.

Wem das schlichte Schwarz des Trinity 3E zu langweilig ist, bekommt den Fußballschuh auch in einer Special Edition (Preis: ca. 170 Euro) des britischen Graffiti-Künstlers James Choules, auch als SheOne bekannt. SheOne ließ sich von der New Yorker Szene der 80er-Jahre beeinflussen und ist berühmt für seine abstrakten Designs. Und genau diese finden in der Sonderedition ihren Niederschlag – schwarz auf weiß.

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07.02.2014
Autor: Benjamin Brumm
© outdoor