Historische Fußballschuhe von Puma

Raubkatze mit Geschichte: Fußballschuhe von Puma im Wandel der Zeit

Seit über sechs Jahrzehnten entwirft und entwickelt Puma Fußballschuhe. Ein Überblick über die wichtigsten Modelle vom Atom bis evoPower 2014.

Kaum war das Unternehmen Puma in Herzogenaurach gegründet, entwickelte Rudolf Dassler Ideen, wie sich seine Fußballschuhe optimal an unterschiedliche Bodenverhältnisse anpassen lassen. Dazu wurde das Profil der Schuhe verändert. Die Innovation: schraubbare statt fest vernagelte Stollen. Als Grundlage diente Dassler der 1948/49 herausgebrachte PUMA Atom. Die Weiterentwicklung sollte noch einige Jahre dauern, doch im Jahr 1952 beginnt die Produktion und Auslieferung des Fußballschuhs Super Atom. Vor allem bei Borussia Dortmund (10 Spieler) und beim VfB Stuttgart (9 Spieler) ist das Modell gefragt.

Schraubstollensystem als gelungene Innovation

Das Schraubstollensystem erweist sich als Erfolgsmodell. Zur Saison 1953/54 folgt bereits eine Weiterentwicklung, die den Namen Brasil erhält. Zu den Trägern gehören auch acht Spieler der Meistermannschaft von Hannover 96. Bei der Weltmeisterschaft 1958 treten die schwedische und brasilianische Nationalmannschaft mit Fußballschuhen von Puma auf. Der schlichte, wenngleich passende Name: Weltmeister. Zum ersten Mal erhält der Schuh auch den bis heute kennzeichnenden Streifen.

Im Jahr 1966 beginnt die legendäre Geschichte des Puma King. Der Torschützenkönig und beste Spieler der Weltmeisterschaft Eusebio trägt das Modell. Namhafte Stars wie Pelé, Johann Cruyff, Diego Maradona oder Rudi Völler folgen ihm in den späteren Jahrzehnten nach.

Erste gedämpfte Fußballschuhe

1997 erscheint der erste gedämpfte Cell-Fußballschuh unter dem Namen Cellerator. Pünktlich zur ersten Weltmeisterschaft auf dem asiatischen Kontinent 2002 bringt Puma das Nachfolgemodell Shudoh (japanisch für Meister des Fußballs) heraus, das unter anderem von Samuel Eto'o getragen wird.

Zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland erscheint die nächste Produktneuheit aus dem Hause Puma: Der Speed Boot V1.06 – ein mit unter 200 Gramm extrem leichter Fußballschuh, der seinen Trägern das gewisse Extra an Geschwindigkeit ermöglichen soll.

Puma heute

Im letzten Jahr präsentierte Puma seine drei Teamsport-Silos: King, Power und SPEED. Der PUMA PowerCat 1 FG richtet sich an Spieler, bei denen Kraft und Genauigkeit im Vordergrund stehen. Dabei setzen die Herzogenauracher auf unterschiedliche Materialien für mehr Präzision und Schusskraft. Spieler wie Marco Reus oder Cesc Fàbregas tragen den Fußballschuh.

Der KING FG soll dagegen die Haptik zwischen Schuh und Ball verbessern und den Fußballspielern absolute Kontrolle über ihre Fähigkeiten und Bewegungen erlauben. Das Modell ist deshalb besonders schlank designt und mit sogenannten TouchCELL-Elementen ausgestattet. Bekannte Träger sind unter anderem Dante (Bayern München) oder Yaya Touré (Manchester City).

Puma evoSPEED

Der neue evoSPEED 1.2 FG will dagegen neue Maßstäbe in Sachen Performance setzen. Kaum ein Fußballschuh ist so leicht. Klares Ziel: Den Spielern ein noch schnelleres Spiel zu ermöglichen. In Sachen Design ist nicht nur die fluoreszierende Oberfläche auffällig. Erstmals in der Geschichte von Puma ziert der Markenname die Innenseite des Schuhs. Aktuell wird der evoSPEED 1.2 FG von Sergio Agüero (Manchester City), Radamel Falcao (Athletico Madrid) und Olivier Giroud (Arsenal London) getragen.

Fußballschuh EvoPower: Die neueste Errungenschaft

Der letzte Launch liegt erst wenige Wochen zurück: Der evoPOWER wurde entwickelt, um die natürlichen Fähigkeiten der Spieler zu verbessern und die Schusskraft und Präzision zu optimieren. Der Clou: Das synthehische Obermaterial des Fußballschuhs soll den Trägern ein Gefühl wie beim Barfußspielen geben. Dazu kommt eine extrem flexible Sohle zum Einsatz. Auf den neuen evoPOWER vertrauen derzeit zum Beispiel Marco Reus, Cesc Fàbregas oder Mario Balotelli.

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Retro-Fußballschuhe bei ZEUGWART

25.02.2014
Autor: Benjamin Brumm
© outdoor