Der optimale Trainingspartner oder warum Anfeuern kontraproduktiv ist

Wissenschaftler der Michigan State University haben herausgefunden, wie der optimale Trainingspartner sich verhält und wieviel besser er sein muss, damit es der eigenen Motivation förderlich ist.

Eigentlich waren die Forscher davon ausgegangen, dass anspornende verbale Äußerungen vom Trainingspartner ("komm schon! Du schaffst das!") die Motivation stärken und zu besserer Leistung motivieren würden. Mit Überraschung mussten sie dann feststellen, dass das genaue Gegenteil der Fall war.

Beim Training mit einem Partner, der ein bisschen besser war als sie selbst, haben sich die Probanden deutlich mehr angestreng, wenn der Trainingspartner sie nicht angefeuert hat.

Eine Möglichkeit, erklärten die Wissenschaftler, könne sein, dass das Anfeuern vom Gegenüber als herablassend empfunden würde. Das Ergebnis sei in ungefähr: Wenn klar ist, dass man selbst deutlich schwächer ist und nicht mithalten kann, muss man sich ja auch keine Mühe mehr geben.

Hinzukommend wurde den Versuchsteilnehmern mitgeteilt, dass der Trainingspartner auch mit dem Training aufhören müsse, sobald sie selbst die Test-Übungen beendeten. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass das Gefühl, das schwächere Glied einer Kette zu sein vermutlich mehr Potenzial habe, Motivation und Ehrgeiz zu stärken - schließlich will man den anderen nicht hängen lassen. Soziale Mechanismen funktionieren eben auch beim Sport.

Quelle: sciencedaily.com

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