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Irrer Prototyp: Mountainbike im Rucksack - Plus Video: Das Bike in Action
29.07.2008 von Holger Schwarz
Wer hat’s erfunden? Nein, diesmal nicht die Schweizer, sondern ein Student aus dem Allgäu. Thomas Kaiser baute im Rahmen seines Maschinenbaustudiums den "Bergmönch" - eine Kombination aus Mountainbike und Rucksack.
Der Clou seines Gefährts: Bergauf trägt man das zusammengeklappte Rad als Rucksack auf dem Rücken. Auf dem Gipfel wird der Bergmönch dann ausgeklappt. Heraus kommt ein knapp 9 Kilo schweres Downhill-Gefährt mit Alurahmen, einem grobstolligen 20-Zoll-Rad vorne und einem 16-Zöller am Heck.
Bergab geht’s anschließend im Stehen oder Knien – der ins Hauptrohr integrierte Ergon-Rucksack dient als Auflagefläche für die Unterschenkel. Die 80-Millimeter-Federgabel soll für etwas Komfort sorgen. Wenn es zu schnell wird, liefern Felgenbremsen die nötige Verzögerung.
Entwickelt hat Kaiser seinen Prototypen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Kempten und der SportKreativWerkstatt in München, einer Ideenschmiede in Sachen Sportgeräte. Jetzt fehlen dem 21-Jährigen noch Partner für Produktion und Vertrieb. Die will er unter anderem auf der Eurobike-Messe in Friedrichshafen finden, wo er Anfang September mit seinem Bergmönch durch die Hallen fahren bzw. wandern wird. Mehr Infos zum Bergmönch: www.bergmoench.com
29.07.2008
© Outdoor
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Autor: Holger Schwarz
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