„Böhmen liegt nicht am Meer“ – Vom böhmischen Bier zum Golf von Policastro

Datum: 24.01.2012 (20:00) bis 25.01.2012
Ort: 01279 Dresden
Land: Deutschland
Kategorie: Vortrag
Webseite zum Event: http://www.trekking-welten.de
Weitere Informationen: Restaurant Tolkewitz (direkt neben Büro von Trekking Welten )
Wehlener Str. 26, 01279 Dresden
Straßenbahnlinien 6 und 4, Haltestelle Johannisfriedhof

Der Eintritt ist zu beiden Vorträgen frei.

„Böhmen liegt nicht am Meer“ – Vom böhmischen Bier zum Golf von Policastro
Der erste Vortrag 2012 von Trekking Welten Dresden

Prosit Neujahr – so lange ist es noch nicht her! Mit einem Glas anstoßen auf ein gutes Jahr 2012 mag noch angehen. Der erste Vortragsabend widmet sich neben dem Wandern dem Genuss: Die Liebhaber des Gerstensaftes werden in Böhmen viel Reizvolles entdecken, Italien-Freunde dürfen von südländischer Kultur und Natur träumen und vielleicht ihre Träume bei einem Wanderurlaub im größten Nationalpark Italiens und an der Küste von Maratea wahr machen.
Zunächst führt unser Vortrag nach Tschechien:

Die 3-Tage-Wochenendreise für Freunde des Bieres erstreckt sich auf Böhmen.
Vorsicht, diese Reise hat rein gar nichts mit Wein zu tun! Was für den Wein Bordeaux, ist für das Bier Böhmen: der Himmel auf Erden. Und in Tschechien, dem europäischen Mutterland des beliebten Gerstensaftes, gibt es wohl das beste Bier der Welt. In Böhmen zaubern Braumeister aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe ein wohlschmeckendes und bekömmliches Gebräu. Erstmals nachweislich erwähnt wurde Bier um 3500 v. Chr. in Mesopotamien, später auch in Oberägypten. Es gibt Abbildungen biertrinkender Sumerer. Der Codex Hammurapi (1700 v. Chr.) enthält die älteste überlieferte Bierschankordnung der Welt.
Im frühen Mittelalter, etwa um 750, fand das Bier schließlich seinen Weg nach Europa und wurde vor allem von Mönchen in Klöstern gebraut. Aufgrund seines hohen Kaloriengehalts galt es als Nahrungsersatz in der Fastenzeit. Bis heute ist es ein populäres Getränk geblieben. Prosit!

Nach dem Besuch in unserem Nachbarland blicken wir nach Süden, genauer nach Süditalien, in die unbekannte Basilicata.
In Europa fast unerwartet, aber dennoch hier zu finden sind beeindruckend schöne Landstriche und uralte Städte, in die sich noch keine Touristenströme ergießen. Ziel der Wanderungen sind die Berge des größten italienischen Nationalparks mit einer wundervollen, stillen Landschaft und die grandiose Küstenlandschaft der Basilicata und Kalabriens mit dem Golf von Policastro. Üppige Vegetation und absolut kristallklares Wasser zeichnen die Costa di Maratea aus.
Es ist eine Reise, die Landschaft, Kunst und Kultur verbindet, mit Spezialitäten der lokalen Küche verwöhnt sowie die Besucher die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen erleben lässt.